Sonntag, 15. Mai 2011

Menschenmassen. Glückliche Freundinnen. Nein, zu viel für mich! Wenn A. und S. mich fragen, wie es mir geht, dann sage ich: Mir geht es gut.
Es ist selten die Wahrheit. Ich möchte nicht, dass man sich Sorgen macht. Ich sage Treffen ab, erfinde Lügen, um nicht den glücklichen Menschenmassen ausgeliefert zu sein. Ihr würdet es doch sowieso nicht verstehen. Immer heißt es: So schlimm ist es doch gar nicht, überwinde dich einfach.
 Überwinden? Das kann ich nicht. Es würde alles nur noch schlimmer werden, ich würde weinen können anschließend, wenn ich wieder alleine bin. 
Ich will nicht zu viel mit A. und S. zu tun haben, weil ich es nicht kann. Und mit B. ist es mir auch ganz recht im Moment, dass der Kontakt nicht all zu viel ist. Ja ich ziehe mich gerne zurück, nicht weil ich euch nicht mag, sondern weil ich es nicht ertragen kann diese glücklichen vielen Gesichter zu sehen. Aus Angst etwas falsch zu machen, angestarrt zu werden, gehasst zu werden...
Ich möchte aber meine Freundinnen auch nicht verlieren, denn dann bin ich ganz alleine. Freundschaft ist kompliziert, wenn man so dumm im Kopf ist wie Ich.
Bei meiner Familie ist es das selbe Phänomen. Mein Leben ist aufgebaut aus Lügen. Lügen und nochmals Lügen.

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