Ich ertrinke im Selbsthass und will mich befreien. Blut sehen. Was soll das aber nun? Klinge stumpf! So stumpf, dass es noch nicht einmal ordentlich blutet. Ich schmeiße sie in die hinterste Ecke und bin sauer, dass keine gescheite Wunde entstanden ist. Noch größerer Selbsthass!
Das Treffen heute fand nicht statt, sie musste sich mit ihrem Dad treffen. Donnerstag Eisbahn hat sie vorgeschlagen. Ich glaube ich sage einfach ab und sage ihr, dass es mir im Moment nicht gut geht und ich erst mal Zeit brauche mich selbst zu finden. Hört sich mehr als krank an, aber ihre Aussage '...und den 30. und den 31. verbringe ich mit meiner Freundin...' Grazie! Tat gar nicht weh! Null! Ach welch herrliche Ironie!
Am dem neuen Jahr werde ich meine Diät starten. Das dick sein soll ein Ende haben! Dünne Beine will, ja muss ich haben um überhaupt geliebt zu werden. Wenn ich dann 27 Jahre alt bin, hübsch und dünn, dann werde ich mich umbringen. Drogenüberdosis und Lagerfeuer in einem geschlossenem Raum! Dann komme ich zu Amy Winehouse und Kurt Cobain (: Ja da will ich hin! Dann nimmt mich der Zug gen Himmel mit in die bessere Welt!
Das folgende Gedicht, dass mein Leben sehr gut beschreibt, ist von Yvonne
Dunkelheit
Endlose Monotonie
Stehlt dem Leben sämtliche Sympathie
Tag ein Tag aus, die selben Leiden,
Tag ein Tag aus, das selbe Schweigen
Stehlt dem Leben sämtliche Sympathie
Tag ein Tag aus, die selben Leiden,
Tag ein Tag aus, das selbe Schweigen
Mühsam versucht der Körper zu gehen,
doch kann er nichtmal richtig stehen
Der Geist so leer, sieht keine Freude mehr
Im tiefen Schleier der Dunkelheit verschlingt mich die Einsamkeit,
ist dies letzlich auch das Ende der falschen Heiterkeit
Aussichtslosigkeit, die einst von der Liebe versteckt,
hat mich nun wieder entdeckt



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