Soll ich dich anschreiben oder nicht? Ich konnte mich nicht entscheiden, bis ich es schließlich doch tat. Sie fragte nach einem Treffen und wir trafen uns heute noch, direkt nach meiner Therapie. Ich konnte es nicht glauben, dass sie kam. Das Treffen war so wie damals, nichts besonderes. Freundschaftlich eben. Hätte sie noch mal schauen wollen, ob sie Gefühle für mich hat (was aber unmöglich ist, da ich scheiße bin), dann hätte sie sich heute bestimmt gedacht: "Man was für ne Geschmacksverfehlung hasten du?"
Ich war ruhig, keine Ahnung wieso. Sowas kommt nie gut an. Ich Arschloch versau echt alles. Sie hatte Gras dabei, ist wahrscheinlich wohl wieder abhängig. Ich schaute zu wie sie den Joint vorbereitete. Sie kiffte. Ich kiffte. Mir wurde schwindelig. Auf dem Weg nach Hause dachte ich mir nur: "Wenn du wenigstens die Freundschaft retten willst, dann fang an Drogen zu nehmen. DU bist schließlich selbst dran Schule an der jetzigen Situation. Wegen deiner scheiß Ehrlichkeit!!!"
Ich hasse mich selber. Sie hat mich nicht dazu gezwungen, um Gottes Willen. Aber ich habe mich selber dazu gezwungen, damit ich sie nicht verliere. Wenn schon nicht Liebe, dass wenigstens Freundschaft.
Zu Hause angekommen schrie meine Mom mich an, weil ich unpünkltich kam. Ich war sowieso schon am Ende, weil ich mein Verhalten beim Treffen mit ihr kritisierte. Nun sitze ich hier, bin den Tränen nahe und hoffe wirklich, das Drogen alles retten. Ich will nicht abhängig werden, aber nur so schaffe ich es meiner Meinung nach Kontakt zu halten.Vielleicht hilft es auch meiner Psyche, weil gegen bessere Laune habe ich nichts.
Zu Hause angekommen schrie meine Mom mich an, weil ich unpünkltich kam. Ich war sowieso schon am Ende, weil ich mein Verhalten beim Treffen mit ihr kritisierte. Nun sitze ich hier, bin den Tränen nahe und hoffe wirklich, das Drogen alles retten. Ich will nicht abhängig werden, aber nur so schaffe ich es meiner Meinung nach Kontakt zu halten.Vielleicht hilft es auch meiner Psyche, weil gegen bessere Laune habe ich nichts.




so schnell wird man von gras jetzt auch nicht abhängig.. und wenn dann nur psychisch ;)
AntwortenLöschenNaja, ganz sooo einfach wie Kyara es schreibt, ist es leider nicht. Ich habe 10 (!) jahre täglich gekifft und als ich dann von einem Tag auf den anderen aufhörte, hatte ich tagelange Heulkrämpfe. Zwei Psychiater haben mich darauf hingewisen, dass THC durchaus in den Serotonin-Haushalt des Körpers eingreift. Damit ist es zeitweilig eine ganz gute Eigentherapie gegen Depressionen - aber willst du ewig kiffen? Glaube mir, die (wenn vllt. auch nur latente) Depression kommt wie ein Bumerang zurück. Ganz davon abgesehen, ist es natürlich für die Lunge und die Schöhnheit deiner Zähne auch nicht so toll. Mein Mann kifft seit 14 Jahren und hat eine chronische Bronchitis entwickelt. Und einen wichtigen Punkt hätte ich fast vergessen, der mich zu Beginn meiner Abstinenz am meisten fertig machte: Albträume. Wahnsinnige Albträume. 3-5 pro Nacht. Es ist nämlich so: Bei regelmäßigem THC-Konsum stellt der Körper die REM-Phase, sprich das Träumen, ein. Das ist zwar auch eine gute Trauma-Therapie, wenn man mit Albträumen kämpft - aber wie gesagt, es kommt beim Aufhören knüppeldick zurück. Also, ab und an mal kiffen ist sicherlich kein Weltuntergang, aber ich bitte dich: Mach es nicht regelmäßig. Dann bleibt dir der Stress den Ich hatte erspart. *Hugs*
AntwortenLöschenschöner Blog :)
AntwortenLöschenviele freunde von mir kiffen und sie fühlen sich dabei halt gut. sie machen es zwar nicht täglich aber oft,dazu rauchen und trinken sie auch noch.
ich finde es ist das eigentlich nicht wert,um eine Freundschaft zu retten,mit sowas anzufangen
wenn du ihr echt wichtig bist würde sie dich davon abhalten und dich nicht dazu 'zwingen'