Sonntag, 14. August 2011

TODESWUNSCH

Ich renne weinend den dunklen Waldesweg entlang,
komme verzweifelt an einen tiefen Hang,
schaue hinunter und sehe das Licht,
hinter mir macht der Nebel alles dicht.

Der Wald ist dunkel und kalt,
ich höre wie mein Hilfeschrei vergebens hallt,
habe Angst den gefährlichen Rückweg zu gehen,
verzweifelt, hoffnungslos, will mich nicht mehr sehen.

Hinter dem Wald die bunten Blumenwiesen,
versperrt  vom bösen Waldesriesen,
schließe die Augen und lasse mich fallen,
alle Probleme beendet, durch ein einziges aufprallen.

Ich hatte keine andere Wahl,
wollte nicht länger ertragen diese Qual.
Der Sinn meines Lebens war leer,
der Rückweg gefährlich lang und schwer.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen